Osaka zieht gegen Williams ins Finale ein: Drei Matchbälle in 30 Sekunden - DER SPIEGEL
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Naomi Osaka stürmt in nur 75 Minuten gegen Serena Williams ins Finale der Australian Open. Ein verdienter Erfolg – weil sie stärker ist in jenem Spiel, das der US-Superstar über Jahre perfektioniert hat.
Kein Schatten, nur Licht: Naomi Osaka
Foto:
Darrian Traynor / Getty Images
Kann losgehen: Serena Williams war mit dem ersten Punkt direkt in diesem mit Spannung erwarteten Halbfinale. Osaka wirkte zunächst nervös, verlor direkt das erste Aufschlagspiel, lag schnell 0:2 zurück. Dann folgte das zweite Aufschlagspiel der Japanerin, das sie mit einem Ass besiegelte. Es schien, also wollte sie sagen: Ok, ich bin so weit, let's go!
Ergebnis: Naomi Osaka gewinnt das Halbfinale der Australian Open gegen die siebenfache Melbourne-Siegerin Serena Williams 6:3, 6:4. Im Finale am Samstag trifft die 23-Jährige auf die Gewinnerin aus dem Halbfinale der Turnier-Überraschungen Karolina Muchova und Jennifer Brady.
Don’t call it a revenge: Keine Vorschau auf dieses Duell kam ohne den Verweis auf das bis dato letzte Grand-Slam-Duell der beiden im Finale der US Open 2018 aus: Die damals 20-jährige Osaka hatte so überraschend wie verdient gewonnen, ihr Erfolg aber wurde überschattet von einem andauernden Streit zwischen Williams und Schiedsrichter Carlos Ramos. Eine Möglichkeit zur Revanche wollten beide im aktuellen Halbfinale nicht sehen. »Ich denke, wir haben beide einen Schlussstrich gezogen«, sagte Williams.
Kann weitergehen: Nach ihrem verspäteten Start misslang Osaka nur noch wenig. Im Gegenteil: Mit Aufschlägen nahe der 200-km/h-Marke, vor allem aber viel Risiko auf den zweiten Aufschlägen und harten, präzisen Grundlinienschlägen zwang Osaka die eigentliche Attacke-Spielerin Williams in die Defensive. 16 vermeidbare Fehler im ersten Durchgang waren die Folge. Nach 38 Minuten entschied Osaka den ersten Satz mit einem Vorhand cross in den Winkel.
Aberglaube: Rafael Nadal ist der König der Rituale und Obsessionen, doch auch Naomi Osaka hat inzwischen einen Spleen entwickelt. Sie vermeidet es, auf die Linien zu treten. In Melbourne hält sie sich sogar von den großen, weißen Lettern »Melbourne« auf der einen Seite des Platzes fern. Wann und warum es angefangen hat? Sie weiß es selbst nicht. Osaka ist mit ihrer Macke jedoch in guter Gesellschaft. Die Angst vor einer Unglück bringenden weißen Linie wird auch Maria Sharapova, Justine Henin, John McEnroe und, Sie ahnen es, Rafael Nadal nachgesagt.
Aberglaube, griechische Art: Nach ihrem Erfolg war Osaka in Plauderlaune. Sie habe da eine Geschichte zu erzählen, sagte sie bei ihrem Siegerinnen-Interview: In den vergangenen drei Wochen habe sie am Tag vor einem Match stets japanisch gegessen. Diesmal aber habe sie sich für griechisch entschieden. Am Morgen habe sie dann gesehen, dass Stefanos Tsitsipas nach 0:2-Rückstand nach Sätzen Rafael Nadal geschlagen habe. »Und ich dachte, vielleicht ist das ein Zeichen, vielleicht sollte ich jetzt immer griechisch essen.«
30 Sekunden: Der zweite Satz begann mit veränderten Vorzeichen. Diesmal war es Osaka, die Williams direkt den Aufschlag abnahm und schnell 2:0 in Führung ging. Immer wieder blitzte die Chance auf einen dritten Satz auf. Die nach dem kurzfristigen Lockdown aufgrund eines Corona-Ausbruchs wieder eingelassenen Fans gaben ihr bestes, Williams zu weiteren Winnern zu verhelfen. Doch Osaka ließ sich auch davon nicht aus der Ruhe bringen. Nun wirkte es doch ein wenig, wie jenes Finale der US Open 2018, war Osaka ihrem Kindheitsidol doch ähnlich deutlich überlegen wie damals. Beim Stand von 4:5 hatte Osaka sich innerhalb von 30 Sekunden drei Matchbälle erspielt, Eurosport-Expertin Barbara Rittner hatte mitgestoppt. Nach 1:15 Stunde war der 20. Sieg in Folge auf der Tour für Osaka besiegelt.
Schwesterlicher Rat: Die obligatorische Nachricht auf der Kameralinse nach einem Spiel ist längst Routine für Siegerinnen und Sieger geworden. Viele unterschreiben, hinterlassen Herzen, verweisen auf Stiftungen. Andere hinterlassen Nachrichten. Naomi Osaka hatte diesmal ihrer älteren Schwester etwas zu sagen: »Mari, hör auf damit, seltsame Bilder in unseren Gruppenchat zu posten«, stand dort geschrieben. Das Antwort-Bild würden sicher viele gern sehen.
Tränen und Liebe: Für Williams ist mit dieser Niederlage eine weitere Chance auf den seit Melbourne 2017 ersehnten 24. Grand-Slam-Titel und damit den Rekord von Margaret Court vertan. Dabei standen die Chancen wohl noch nie so gut. Williams wirkte in Melbourne stärker und entschlossener als bei vielen ihrer Grand-Slam-Auftritte, seit sie nach der Geburt ihrer Tochter Olympia zurückgekehrt ist. Ihre Fitness hat sich verbessert, sie bewegte sich so gut wie lange nicht. Doch gegen eine Gegnerin, die ihr Spiel diesmal besser beherrschte, als sie selbst, war auch Williams chancenlos. Ihre Pressekonferenz verließ die zu Beginn gefasst wirkende 39-Jährige nach wenigen Minuten unter Tränen. Später richtete sie sich auf Instagram an ihre australischen Fans: »I love you. I love you. I love you.«
Uncool: Vor dem Halbfinale erinnerten Reporter Osaka daran, dass sie, wenn sie in der Vergangenheit einmal das Viertelfinale eines Grand Slams stand, auch stets das Turnier gewonnen hat. So weit, so beeindruckend? Für die Australian-Open-Siegerin von 2019 selbst eher nicht. »Die Statistik ist mir eigentlich egal, weil ich nur in vier Viertelfinals war«, sagte die Japanerin: »Wenn es 20 wären oder so, das wäre cool, aber vier? Das bedeutet nicht wirklich etwas für mich.« Nach der heutigen Vorstellung sind 20 durchaus im Bereich des Möglichen.
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